24 May 2026

Google Ads hat strengere Zertifizierungsregeln für sämtliche Glücksspielwerbetreibenden in Deutschland eingeführt und diese Änderungen gelten seit dem 23. März 2026, während die Ankündigung bereits im Januar 2026 erfolgte und die neuen Vorgaben bis Anfang April bereits Anwendung fanden, so dass Werbetreibende mit schlechter Compliance-Historie nun ihr Zertifikat sowie den Plattformzugang verlieren können.
Im Januar 2026 gab Google Ads die Verschärfung der Zertifizierungsanforderungen bekannt, wobei die Umsetzung auf den 23. März 2026 datiert wurde und Beobachter bereits im April erste Auswirkungen bei der Prüfung von Werbekonten feststellten, während im Mai 2026 die Regeln seit zwei Monaten durchgehend in Kraft stehen und betroffene Anbieter ihre Compliance-Dokumente aktualisieren müssen, um weiterhin Werbeanzeigen schalten zu dürfen.
Die aktualisierten Richtlinien verlangen von allen Glücksspielwerbetreibenden eine lückenlose Einhaltung der geltenden Vorschriften, wobei Google Ads die Zertifizierung nur noch bei nachweislich positiver Historie erteilt oder verlängert und Konten mit wiederholten Verstößen gegen die Werberichtlinien automatisch aus dem Programm ausschließt, so dass der Zugang zur Plattform erlischt, sobald die Zertifizierung widerrufen wird.
Experten haben festgestellt, dass die Prüfung nun detaillierter erfolgt und Werbetreibende umfangreichere Nachweise über ihre bisherige Einhaltung der Werbe- und Glücksspielvorschriften vorlegen müssen, während frühere Toleranzen bei kleineren Abweichungen entfallen und die Bewertung künftig stärker auf die gesamte Compliance-Historie abstellt.

Werbetreibende, die in der Vergangenheit gegen die Werberichtlinien verstoßen haben, riskieren den Verlust ihres Zertifikats und damit den direkten Ausschluss von Google Ads, wobei die Plattform in solchen Fällen keine weiteren Anzeigen mehr zulässt und betroffene Konten gesperrt werden, sobald die erneute Prüfung im Rahmen der verschärften Regeln stattfindet.
Daten aus der Branche zeigen, dass Unternehmen mit wiederholten Beanstandungen nun verstärkt ihre internen Prozesse anpassen und umfassende Compliance-Berichte erstellen, während die neuen Standards eine kontinuierliche Überwachung vorsehen und Verstöße schneller zur Aberkennung der Zertifizierung führen können.
Bis Mai 2026 haben alle betroffenen Werbetreibenden die Möglichkeit genutzt, ihre Unterlagen für die Zertifizierung zu überarbeiten, wobei Google Ads die Einhaltung der neuen Regeln anhand der bisherigen Werbeaktivitäten prüft und Konten ohne ausreichende Nachweise schrittweise aus dem Werbeprogramm entfernt, während die Maßnahme bereits seit Anfang April flächendeckend angewendet wird.
Die Gambling and games - Advertising Policies dienen als Grundlage für diese Überprüfungen und Werbetreibende müssen sicherstellen, dass ihre Kampagnen den aktualisierten Anforderungen entsprechen, um den Plattformzugang langfristig zu behalten.
Die Verschärfung der Zertifizierungsregeln durch Google Ads stellt eine direkte Reaktion auf bestehende Compliance-Probleme im deutschen Glücksspielwerbemarkt dar, wobei die Maßnahme seit März 2026 wirksam ist und bis Mai 2026 bereits zu einer strengeren Kontrolle aller Werbekonten geführt hat, so dass nur Anbieter mit lückenloser Historie weiterhin Anzeigen schalten können.